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Betriebswirtschaft / Organisation und Wirtschaftsinformatik
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

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Kurzportrait des Lehrstuhls für
BWL/Organisation und Wirtschaftsinformatik (BOW
)

Das BOW bildet zusammen mit den Fachgebieten Management Support und Wirtschaftsinformatik (Prof. Dr. Rieger), Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik (Prof. Dr. Teuteberg) und Informationsmanagement und Wirtschaftsinformatik (Prof. Dr. Thomas) das Institut für Informationsmanagement und Unternehmensführung (IMU) im wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereich der Universität Osnabrück.
Seit dem 1.4.1999 wird das BOW von Prof. Dr. Uwe Hoppe geleitet. Für die Erfüllung seiner Aufgaben ist das Fachgebiet mit einer modernen IT-Infrastruktur ausgestattet.
Dem Fachgebiet sind z.Zt. vier wissenschaftliche MitarbeiterInnen (Diplom-Wirtschaftsinformatiker, Diplom-Kaufleute und Diplom-Handelslehrer) sowie vier studentische Hilfskräfte zugeordnet.

In der Lehre dominieren aktive Veranstaltungsformen wie bspw. Projektseminare, in denen von den Studierenden verlangt wird, definierte Aufgaben in Kleingruppen zu bearbeiten und die Projektergebnisse zu präsentieren. Ziel ist es, den Aufbau von Schlüsselqualifikationen (wie Teamfähigkeit, Selbstorganisation, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit) integriert mit praxisrelevantem Fachwissen zu fördern.  

Sollten Sie Fragen haben, die unsere Webseite nicht beantwortet, scheuen Sie sich nicht, mich oder meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anzusprechen. Wir sind gerne bereit, Ihnen in einem persönlichen Gespräch Rede und Antwort zu stehen. Bei spezifischen Fragen zu einzelnen Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Dozenten.

 

Forschungsgebiete und Lehrangebote des BOW

Organisationen sind für die Wirtschaft und insbesondere für die in der Wirtschaft tätigen Akteure von grundlegender Bedeutung. Produkte und Dienstleistungen werden in modernen Volkswirtschaften in arbeitsteiligen Prozessen erstellt und verwertet. Arbeitsteilige Prozesse sind zu koordinieren, um die Produktivitätszuwächse, die durch Spezialisierung zu erreichen sind, zu sichern. Die Motivation der in Unternehmen und Verwaltungen tätigen Menschen soll darüber hinaus gewährleisten, dass individuelle und unternehmerische Ziele miteinander vereinbar werden. Motivation und Koordination stellen somit die zentralen Aufgaben der Organisation dar.

Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind Informations- und Kommunikationssysteme (IuK-Systeme) in Wirtschaft und Verwaltung. IuK-Systeme können als Systeme verstanden werden, die Informationen verarbeiten, erfassen, übertragen, transformieren, speichern und bereitstellen. Bestandteile (Elemente) eines IuK-Systems sind die handelnden Menschen, Hard- und Software sowie organisatorische Regelungen (z.B. Prozesse, Aufbauorganisation). Im Mittelpunkt der Wirtschaftsinformatik steht die Frage, wie Aufgaben mittels derartiger Systeme zu unterstützen sind. Ein Hauptziel ist dabei die Integration betrieblich relevanter Daten und Prozesse unter Einbezug der betroffenen Arbeitsplätze und zunehmend der außerbetrieblichen Umwelt.

Im Schnittfeld von Organisation und Wirtschaftsinformatik stellen sich attraktive Forschungsfragen. Arbeitsteilige Prozesse sind zunehmend dadurch gekennzeichnet, dass sie auch räumlich und zeitlich verteilt ablaufen. Die Grenzen einer Unternehmung lösen sich auf. Es entstehen kooperative Unternehmensnetzwerke, im Extrem in Gestalt virtueller Unternehmen, die sich fallweise zusammenschließen, um einzelne Teilleistungen zu einer vollständigen Wertschöpfungskette zu vereinen. Die Informations- und Kommunikationstechnik fungiert hierbei als ein „Enabler“, d.h. sie ermöglicht derartige innovative Organisationsformen über verschiedenen Arten der Telekooperation.

Neben Unternehmenskooperationen entstehen zunehmend elektronische Märkte, auf denen Geschäfte angebahnt, geschlossen und abgewickelt werden. Dieser „Move-to-the-Market“-Effekt beruht ebenfalls auf den wachsenden Potentialen der Informations- und Kommunikationstechnik, die mit Offenheit, Standardisierung, Vernetzung, Leistungssteigerung, Miniaturisierung und Mobilität zu beschreiben sind.

letzte Änderung: 21-Mrz-2013
geändert durch: chenkel


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